Neuigkeiten

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Adolf Luther, Hohlspiegelobjekt 1968 (links), Ausstellung "ZERO: Countdown to Tomorrow", Guggenheim Museum, New York, 2014

Adolf Luther & Julio Le Parc

HLHE Dialog – Interaktive Erfahrungsräume

Kunstmuseen Krefeld, Haus Esters | 15. Mai–25. September 2022

Die Kunstmuseen Krefeld werden die Aktualität des künstlerischen Ansatzes von Adolf Luther mit einer Einzelausstellung in Haus Esters neu beleuchten. Die Schau hebt hervor, wie der Krefelder Künstler mit seinen Objekten und Architektur-Integrationen Erfahrungsräume schafft, in denen die Betrachter eine zentrale Rolle einnehmen. Luthers Kunstwerke sind Instrumente zur Wahrnehmung einer sich ständig verändernden Realität. Die Ausstellung erkundet naturwissenschaftliche Erkenntnisse sowie aufklärerische Ideen als Impulse für Luthers künstlerische Arbeit. Sie entsteht in Kooperation mit der Adolf-Luther-Stiftung.
Kuratorinnen: Katia Baudin und Dr. Magdalena Broska, künstlerische Leitung, Adolf-Luther-Stiftung, Krefeld

HLHE DIALOG
Die Ausstellung ist Teil der Serie von Dialogen zwischen Haus Lange und Haus Esters: HLHE Dialog. Unter dem Titel Interaktive Erfahrungsräume treffen die Künstler Adolf Luther und Julio Le Parc aufeinander.

Abbildung:
Katia Baudin (Kunstmuseen Krefeld) & Magdalena Broska (Adolf-Luther-Stiftung) in: Adolf Luther, Fokussierender Raum, 1968
© Andreas Bischof

Adolf Luther. Licht Light

Werk und Sammlung

Die Monografie zeichnet die Entwicklung dieses außergewöhnlichen Künstlers nach, der schon früh die traditionellen Gattungsgrenzen der Kunst überschritten hat und für viele zeitgenössische Künstler Inspiration und Vorbild ist. Nicht zuletzt zeugt die Sammlung Luthers, die von Beuys bis Ad Reinhardt reicht, von einem unkonventionellen offenen Geist, den es immer wieder neu zu entdecken gilt. Der Band schließt Forschungslücken und wagt eine Neubewertung des künstlerischen Œuvres.

Autoren: Magdalena Broska, Silke von Berswordt-Wallrabe, Markus Heinzelmann
Gebundene Ausgabe, Format 28 x 31 cm, 400 Seiten, Leineneinband, Texte in Deutsch und Englisch, 340 Abbildungen in Farbe

Verkaufspreis: 69 Euro + 10 Euro Versand
Bestellung über die Adolf-Luther-Stiftung

Herausgeber: Magdalena Broska, Silke von Berswordt-Wallrabe, Markus Heinzelmann im Hirmer Verlag Köln
ISBN-Nr. 978-3-7774-3914-3

E-Mail:
info@adolf-luther-stiftung.com

Lichtblicke – Adolf Luther und Künstlerfreunde

Werke aus der Sammlung der Adolf-Luther-Stiftung, Krefeld

Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern | 25. September 2020 - 17. Januar 2021

Eine umfassende Einzelausstellung zu Adolf Luther und seiner Sammlung in Zusammenhang mit dem 30-jährigen Bestehen der Adolf-Luther-Stiftung Krefeld.
Hier finden Sie einen Film über die Ausstellung „Lichtblicke – Adolf Luther und Künstlerfreunde“ des mpk.

Abbildung: Adolf Luther, Sphärisches Hohlspiegelobjekt, 1979

ZERO IS INFINITY

Zero and Yayoi Kusama

YAYOA KUSAMA MUSEUM | Tokyo | 5. März - 31. Mai 2020

„This exhibition introduces the ZERO movement and its works, which have not been widely presented in Japan yet, together with Kusama’s works and documentation from the 1960s. When she was based in New York in the 1960s, Kusama participated in group ZERO-related exhibitions many times, attracting attention within the European art scene. Yayoi Kusama, who pursues “Infinity”, has various similarities in her artistic expression with that of ZERO artists, such as the repetition of motifs and the pursuit of monochrome. It will trace the journey of avant-garde artists who overcame the wounds of war, initiating the possibility of a brand-new art through exploring two opposite poles, Zero and Infinity.“

Enrico Castellani, Lucio Fontana, Yves Klein, Yayoi Kusama, Adolf Luther, Heinz Mack, Piero Manzoni, Christian Megert, Jesús Rafael Soto, Henk Peeters, Otto Piene, Jan Schoonhoven, Ferdinand Spindel, Günther Uecker

Special Support: Goethe-Institut Tokyo, ZERO foundation

Photo: Adolf Luther, Concave Mirror Object, 1966-67
copyright: Andreas Drabben

Vertigo

Op Art und eine Geschichte des Schwindels 1520 - 1970

Kunstmuseum Stuttgart | 23. November 2019 - 19. April 2020

„Die Ausstellung setzt erstmals Op Art mit Kunstwerken des 16. bis 18. Jahrhunderts in Beziehung, in denen vergleichbare Verfahren der Sinnesmanipulation eine Rolle spielen. Die von der Op Art vollzogene Abkehr von Harmonie und Ausgewogenheit zugunsten von Irritation, heftiger Effekte und Täuschung entspricht einem Wandel vom Klassischen zum Antiklassischen – wofür der Manierismus als epochenübergreifender Begriff steht. »Vertigo« begreift entsprechend die Op Art als einen Manierismus der konkreten Kunst des 20. Jahrhunderts.“

Die Ausstellung „Vertigo“ war zuvor von Mai bis Oktober 2019 im mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien zusehen.

Kurator_innen der Ausstellung:
Eva Badura-Triska (mumok)
Eva-Marina Froitzheim (Kunstmuseum Stuttgart)
Markus Wörgötter (freier Kurator)

In Kooperation mit dem mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien

Abbildung: Ausstellungsansicht
Vertigo. Op Art und eine Geschichte des Schwindels 1520–1970/ Op Art and a History of Deception 1520–1970, mumok Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, 25.5.–26.10.2019Adolf Luther, Laserraum, 1970
Photo: Markus Wörgötter
© mumok/Adolf-Luther-Stiftung, Krefeld/Bildrecht Wien, 2019

ZERO in Korea

Kooperationsprojekt ZERO 제로

POMA | Pohang Museum of Steel Art | Südkorea | 04.09.2019 - 27.01.2020

Die Ausstellung ZERO 제로 findet anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Pohang Museum of Steel Art und des 70-jährigen Gründungsjahrs der Stadt Pohang von September 2019 bis Januar 2020 im Pohang Museum of Steel Art (POMA) statt.
Der Großteil der Werke stammt aus der Sammlung der ZERO foundation, darunter auch die frühe, wichtige Arbeit Lichtstruktur (1961) von Adolf Luther.

Das Kooperationsprojekt ZERO 제로 wird von der ZERO foundation Düsseldorf und dem Pohang Museum of Steel Art ab 4. September 2019 in Südkorea veranstaltet.

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Spiegel

Der Mensch im Widerschein

Museum Rietberg | Zürich | 17.05. - 22.09.2019

Die Ausstellung präsentiert erstmals die Jahrtausende alte Kulturgeschichte des Spiegels umfassend. Ob im alten Ägypten, bei den Maya in Mexiko, in Japan, in Venedig oder in der Kunst und im Spielfilm von heute – Zivilisationen rund um den Globus haben Spiegel hergestellt und ihnen unterschiedliche Bedeutungen und Wirkkräfte zugeschrieben.

Mit 220 Kunstwerken aus 95 Museen und Sammlungen weltweit, werden die wechselvolle handwerkliche und technologische Entwicklung wie auch die kulturelle und gesellschaftliche Tragweite dieses reflektierenden Mediums beleuchtet. Es geht um Spiegel als Artefakte aber auch um Selbsterkenntnis, um Eitelkeit und Weisheit, Schönheit, Mystik und Magie und nicht zuletzt um das Spiegelmedium unserer Zeit – das Selfie.

Paul Delvaux, Fernand Léger, Roy Lichtenstein, Adolf Luther, Gerhard Richter, u.a.

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Abbildung: Fotomontage Wasserlinsen Adolf Luther, Courtesy Photo: Museum Rietberg

Vertigo

Op Art und eine Geschichte des Schwindels 1520-1970

mumok | Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien | 25.05.-26.10.2019

„Unter den bahnbrechenden Kunstströmungen der 1960er-Jahre wurden der Op Art und der kinetischen Kunst bislang die geringste Aufmerksamkeit zuteil. Häufig wurden sie als zu spektakulär und daher oberflächlich deklassiert. Zu Unrecht, denn Op Art und Kinetik schärfen das Bewusstsein für die Ambivalenz der Wirklichkeit. Sie führen buchstäblich vor Augen, dass die Wahrnehmung nicht objektiv, sondern von Parametern wie Kontext und Betrachter_in abhängig ist – mit allen erkenntnistheoretischen Konsequenzen.“

Josef Albers, Marcel Duchamp, Matthias Grünewald, Adolf Luther, Giovanni Battista Piranesi, Bridget Riley, Victor Vasarely, u.a.

Weitere Informationen

In dieser Ausstellung ist Adolf Luther mit der Installation Laser-Raum 1970, sowie mit einem großformatigen Hohlspiegelobjekt vertreten.

Abbildung: Marina Apollonio Spazio Ad Attivazione Cinetica 6B, 1966–2015 Courtesy Photo: Lauren Glazer © Marina Apolloni

Negativer Raum

Skulptur und Installation im 20./21. Jahrhundert

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien | Karlsruhe | 06.04. - 11.08.2019

Die Ausstellung „Negativer Raum“ möchte den Blick auf die moderne und zeitgenössische Skulptur ändern und eine andere Geschichte dieser erzählen. Ziel der Ausstellung ist es, die Beziehung von Skulptur und Raum dezidiert vom Raum aus zu denken. Alle Exponate thematisieren das skulpturale Phänomen in Relation zu vielfältigen Raumvorstellungen: Freiräume, Um-, Hohl- und Zwischenräume, Spiegel-, Licht- und Schattenräume, virtuelle Datenräume etc. Die Ausstellung bietet einen umfassenden Überblick zur Kunst der Skulptur, die entgegen der traditionellen Definition der Kontur, Leere und Levitation verpflichtet ist: leicht statt schwer, nicht voll doch leer, geöffnet statt geschlossen, diaphan statt dicht, luftig und licht.

Robert Adams, Hans Arp, Max Bill, Olafur Eliasson, Adolf Luther, Jakob Mattner, Antoin Pevsner, Fred Sandback, Andy Warhol, u.a.

Weitere Informationen 

Die Adolf-Luther-Stiftung

wurde 1989 von dem Krefelder Licht- und Objektkünstler Adolf Luther (1912-1990) errichtet und 1990 als gemeinnützige Stiftung des privaten Rechts vom Land NRW anerkannt.

Anschrift

Adolf-Luther-Stiftung
Viktoriastr. 112
47799 Krefeld

E-Mail

info@adolf-luther-stiftung.com

Telefon

+49 (2151) 27 91 3