Aufgabe

Aufgabe der Stiftung

Die Stiftung wurde 1989 von dem Krefelder Licht- und Objektkünstler Adolf Luther (1912-1990) errichtet und 1990 als gemeinnützige Stiftung des privaten Rechts vom Land NRW anerkannt.

Dieter Pützhofen, Eberhard Stock, Dr. Magdalena Broska, Gregor Kathstede – © samla.de
Dieter Pützhofen, Eberhard Stock, Dr. Magdalena Broska, Gregor Kathstede – © samla.de

Ziel und Aufgabe der Stiftung besteht in der Förderung und Unterstützung der Erforschung der geistigen Grundlagen der konkreten Kunst seit Beginn der 1950er Jahre, der Darstellung und Weiterentwicklung der Stadt Krefeld als Schwerpunkt der konkreten Kunst und der Bewahrung des künstlerischen Werkes des Stifters und seiner Sammlung.

Die Adolf-Luther-Stiftung ist Alleinerbin des Künstlers und damit Inhaber der Urheberrechte.

Die Stiftung, die ihren Sitz in dem ehemaligen Wohn- und Atelierhaus des Künstlers Adolf Luther hat, wird von einer Kunsthistorikerin hauptamtlich geleitet. Über die Betreuung des Nachlasses hinaus pflegt sie die Kontakte zu Museen, Sammlern, Galerien und Auktionshäusern. Für Begutachtungen, Restaurierungen und der Führung eines digitalen Werkverzeichnisses steht ihr ein kleines Team von Restauratoren und einer wissenschaftlichen Assistenz zur Seite.

Die Aufgabe, das Werk Adolf Luthers lebendig zu erhalten, sucht die Stiftung durch das Organisieren von Ausstellungen zu verwirklichen, die die konkrete Kunst und das Lichtkonzept Adolf Luthers  zum Thema haben. Im Verständnis des Künstlers bezieht sich der Begriff der konkreten Kunst nicht nur auf einen malereiimmanenten Elementarismus im Sinne Theo van Doesburgs, sondern auf eine Thematisierung außerbildlicher Phänomene, wie Licht, Raum, Bewegung.

“Das Konkrete ist die Natur selbst.”

– Adolf Luther

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Die Stiftung betreut neben dem Œuvre Adolf Luthers eine Sammlung von Werken u.a. der Düsseldorfer Zero-Gruppe, der Nouveaux Réalistes, Arbeiten von Joseph Beuys, Antoni Tàpies, Ad Reinhardt und Mario Merz. Einen weiteren Sammlungsschwerpunkt bilden ferner Werke der geometrischen Abstraktion der 1920er und 1930er Jahre – Ella Bergmann-Michel, Henrik Berlewi, Theo van Doesburg, El Lissitzky, Kasimir Malewitsch, Friedrich Vordemberge-Gildewart.

Die Sammlung, die zum Teil in Museen als Dauerleihgabe untergebracht ist und so der Öffentlichkeit zugänglich ist, wurde seit Mitte der 1990er Jahre durch Ankäufe von Werken junger Künstler wie zum Beispiel den Arbeiten der Kunstpreisträger der Adolf-Luther-Stiftung Andreas Slominski, Michel Verjux, Bethan Huws, Stephen Craig, Katja Strunz und Julius Popp erweitert.

Die Adolf-Luther-Stiftung

wurde 1989 von dem Krefelder Licht- und Objektkünstler Adolf Luther (1912-1990) errichtet und 1990 als gemeinnützige Stiftung des privaten Rechts vom Land NRW anerkannt.

Anschrift

Adolf-Luther-Stiftung
Viktoriastr. 112
47799 Krefeld

E-Mail

info@adolf-luther-stiftung.com

Telefon

+49 (2151) 27 91 3